Das Ideo­gramm
Das Wap­pen (- mon) die­ser Schu­le sym­bo­li­siert ein iden­ti­fi­zier­ba­res Em­blem, das häu­fig von den Prak­ti­zie­ren­den die­ser Schu­le ge­tra­gen wird, un­ab­hän­gig von ih­rer Zu­ge­hö­rig­keit als Ab­zei­chen. Der Ent­wurf die­ses Ideo­gramm ba­siert auf ver­schie­de­ne asia­ti­sche Sym­bo­le. So­mit wird in er­ster Li­nie dar­ge­stellt, das du dich als Schü­ler des Hak­kyo­ku-Ryū auch den Wand­lun­gen von Zeit, Art und dei­nes Ver­ständ­nis­ses of­fen an­pas­sen solltest.

 

Das Wap­pen des Hak­kyo­ku-Ryū be­steht aus den fol­gen­den sechs Hauptteilen:

  1. Der Um­riss des Wap­pens re­prä­sen­tiert yata no ka­ga­mi (八咫鏡), den kai­ser­li­chen Spie­gel Ja­pans, der für Weis­heit und Ehr­lich­keit steht.
  2. Der Punkt in der Mit­te des Sym­bols ist das en no chūs­hin (円中), der Kreis­mit­tel­punkt, der für den Prak­ti­zie­ren­den steht.
  3. Ein Teil des In­ne­ren sym­bo­li­siert die gūka (藕花), eine Lo­tus­blu­me mit ih­ren acht, sich über­schnei­den­den Blü­ten­blät­tern. Sie be­schreibt das „nicht An­haf­ten“ an Ge­dan­ken oder ma­te­ri­el­len Dinge.
  4. Ein wei­te­rer Teil des In­ne­ren sym­bo­li­siert das hap­pō (八方), die acht Rich­tun­gen und acht Wege des Tōde Jutsu.
  5. Eben­so zeigt der in­ne­re Teil das dai­hō­rin (大法輪), das Dhar­ma Rad mit den acht Spei­chen, wel­che den ed­len acht­fa­chen Pfad repräsentiert.
  6. Die Zwei­far­big­keit sym­bo­li­siert das Yin und Yang (陰陽), und steht für die ent­ge­gen­ge­setz­te und den­noch auf­ein­an­der be­zo­ge­ne dua­le Kräf­te oder Prin­zi­pi­en, die sich nicht be­kämp­fen, son­dern ergänzen.